Olympiaanalyse in Kärnten

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Vertreter des Österreichischen Olympischen Comités sowie der Olympiazentren in Österreich hielten ihren dreitägigen Workshop in Klagenfurt ab.

Kärnten war drei Tage lang Gastgeber eines hochkarätigen Workshops des Österreichischen Olympischen Comités, welches gemeinsam mit den Olympiazentren aus ganz Österreich die vergangenen Olympischen Spiele und Paraspiele in Tokio und Peking analysierten sowie einen Ausblick auf die bevorstehenden Sommerspiele in Paris 2024 und Winterspiele in Mailand/Cortina d’Ampezzo besprachen.

Neben ÖOC-Generalsekretär Peter Mennel, ÖOC-Geschäftsführer Christoph Sieber und ÖOC-Beauftragte der Olympiazentren Gaby Madlener nahmen auch Landeshauptmann Peter Kaiser sowie Landessportirektor Arno Arthofer am Workshop teil. Einigkeit herrschte über die großartigen Erfolge des Team Austria’s bei den vergangenen zwei Spielen, wo auch Kärnten durch Bronzemedaillengewinnerin Magdalena Lobnig, Olympiasieger und Bronzemedaillengewinner Matthias Mayer, Olympiasiegerin Anna Gasser, Olympiasiegerin Kathi Truppe, Silbermedaillengewinnerin Daniela Ulbing und Doppelsilbermedaillengewinner Markus Salcher einen großen Anteil am Erfolg hatte.

Ein wichtiger Mosaikstein für die erfolgreiche Arbeit des Olympischen Comités sind die Olympiazentren, welche den Großteil der Olympiateilnehmerinnen und -Teilnehmer ganzjährig betreuen – so lag der Anteil bei den Olympischen Sommerspiele in London 2012 noch bei 20 % an Athletinnen und Athleten, die sich in Betreuung der Zentren befanden, bei den Sommerspielen in Tokio 2021 waren es bereits 80 %! Neben der athletischen Betreuung im sportwissenschaftlichen Bereich, stehen den Athletinnen und Athleten auch höchste fachliche Kompetenz der Olympic-High-Performance-Unit, welche die Fachbereiche Sportmedizin, Trainingswissenschaft,  Sportpsychologie, Karriereplanung, Ernährungswissenschaft und Sportphysiotherapie umfasst.  sowie  eine optimale Trainingsinfrastruktur zur Verfügung. Diese geballte interdisziplinäre Fachkompetenz für die Sportlerinnen und Sportler ist ein unabdingbarer Teil ihrer Trainings- und Wettkampfbegleitung.

Landessportdirektor und Leiter des Olympiazentrum Kärntens Arno Arthofer: “Sport ist Ländersache, doch durch die großartige Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Olympischen Comités, den weiteren Olympiazentren in den Bundesländern in Verbund mit den Fachverbänden, den Nachwuchskompetenzzentrum und dem Heeressportleistungszentrum bildet das Sportland Kärnten mit dem Olympiazentrum in Klagenfurt die entscheidende Schnittstelle in der Betreuung und Förderung von Spitzensportlerinnen und -Sportlern! Auf sportlichem Höchstniveau und das sind die Olympischen Spiele, erfolgreich zu sein, ist auf Grund der Leistungsdichte heutzutage kein Zufall mehr. Wir sind uns sicher, die Betreuung der Athletinnen und Athleten in den Olympiazentren sind für die letzten Prozente auf dem Weg zur Medaille mitverantwortlich!“

Aus diesem Grund soll die Zusammenarbeit innerhalb der Olympiazentren weiter intensiviert und ausgebaut werden.

 

Redaktion: Benny Bürger
Rückfragehinweis: Arno Arthofer, Landessportdirektor und Leiter OZ Kärnten
Fotohinweis: (c)Benny Bürger